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Egal ob auf dem Computer Zuhause, auf dem Tablet oder Smartphone.

TTC-Langenzersdorf ist wieder ONLINE. Einige Links sind noch nicht verfügbar, werden aber in den nächsten Tagen/Wochen vervollständigt.

 

Diese Programm habe ich ganz einfach in Excel erstellt. Es dient um Turniere leichter zu machen, sie nicht mit der Hand zu schreiben ist einfacher und schöner. Jeder Teilnehmer kann seine Auslosung auf einem 2 Monitor betrachten. Und seine Erfolge (Raster o. Gruppen Spiele) ausgedrückt mitnehmen.

zu einem Beispiel dem Einzel 4er KO Raster.

Wie ihr sehen könnt ist das ein einfacher 4er KO Raster, es werden nur die GELB unterlegten Felder ausgefüllt. Alles andere ergibt sich selbst. Die Namen werden Automatisch in den jeweiligen Felder eingetragen.

In den kleinen gelben Felder werden nur die Ergebnisse eingetragen. z.B.

Automatisch werden die nächsten Paarungen sofort in den Raster Automatisch eingetragen und warten gespielt zu werden.

In diesem Beispiel hat der Spieler 2, 0:3 gewonnen.

Einzel 4er KO Raster

Einzelt 8er KO Raster

Einzel 16er KO Raster

Einzel 32er KO Raster, auf Wunsch

Doppel 4er KO Raster

Doppel 8er KO Raster

Einzel 1-4er Gruppe, 2-4er Gruppen, können beliebig Kopiert werden.

Einzel 1-5er Gruppe, können auch beliebig Kopiert werden.

Doppel 1-4er Gruppe, wie auch hier können sie Kopiert werden.

Daten Größe 27KB.

TISCHTENNS ist eine Ende des 19. Jahrhunderts in England entstandene Ballsportart.

Zur Ausübung wird ein matt-grüner oder matt-blauer Tischtennistisch mit Netzgarnitur, ein matt-weißer oder matt-oranger Tischtennisball aus Kunststoff mit einem vorgeschriebenen Durchmesser von 40 mm (+/-) sowie pro Spieler ein Tischtennisschläger mit schwarz-roten Belägen benötigt. Der Schläger wird zumeist im Shakehand-Griff gehalten, vor allem in Asien ist zudem der Penholder-Stil verbreitet. Bei Wettkämpfen wird im Einzel, Doppel und Mixed gespielt. Ein Satz endet, sobald ein Spieler elf Punkte erzielt hat und um mindestens zwei Punkte Vorsprung führt. Jeder Spieler hat zwei Aufschläge hintereinander, danach wechselt das Aufschlagsrecht. Ein Spiel geht im regulären Punktspielbetrieb über drei Gewinnsätze („Best-of-Five“), bei großen Turnieren wird über vier Gewinnsätze („Best-of-Seven“) gespielt.

Wichtigste Turniere neben den Olympischen Spielen und den ein- bis zweijährlich stattfindenden Kontinental- (z. B. Europa-) und Weltmeisterschaften sind der World Cup, die World Tour Grand Finals und die World Cup-Qualifikationsturniere wie das europäische Ranglistenturnier Europe-Top-16. Tischtennis gilt – bezogen auf die Zeit zwischen zwei Ballkontakten – als schnellste Rückschlagsportart der Welt.

Eine Frühform des Tischtennis wurde erstmals 1874 in England gespielt, als der britische Major Walter Clopton Wingfield das dem Tischtennis zugrunde liegende Sportspiel „Spharistike“ (griechisch: „Lass uns spielen“) bekannt machte. Wie viele andere Sportarten trat Tischtennis zunächst als gesellige Unterhaltung in Erscheinung. Das Spiel entwickelte sich aus dem „normalen“ Tennis und wurde vorwiegend vom englischen Adel im Freien gespielt. Man verwendete einen Gummiball mit Flanellüberzug oder eine Kugel aus Kork. Alsbald benannte man das Spiel in Lawn-Tennis (Rasen-Tennis) um. Wegen des berüchtigten englischen Regenwetters verlegte man das Spiel schließlich in die Wohnung und benutzte Tische als Tennisfeld. Eine Schnur diente als „Netz“, als Schläger nahm man Federballschläger, Bücher oder Bratpfannen. Folgerichtig benannte man das Spiel wieder um, es hieß nun Raum-Tennis und gilt als eigentliche Geburtsstunde des Tischtennis. 1875 veröffentlichte der englische Ingenieur James Gibb die ersten Spielregeln.

1891 brachte James Gibb von einer Geschäftsreise aus den USA bunte Zelluloid-Bälle mit. Von nun an verdrängte der Begriff „Ping Pong“, welcher 1878 erstmals vereinzelt wegen der Geräusche des Balls auftauchte, die Bezeichnung Raum-Tennis. Verschiedene Hersteller kreierten weitere Namen wie zum Beispiel Gossima, Whiff Whaff, Flim Flam und schließlich Table Tennis. Der Geschäftsmann John Jacques de Croydon, ein Freund von Gibb, meldete 1891 den Begriff „Ping Pong“ beim englischen Patentamt zum Patent an. Die noch heute in vielen Ländern umgangssprachliche Bezeichnung „Ping Pong“ wurde 1901 vom Spielehersteller Parker Brothers gekauft, als Handelsmarke eingetragen und darf seither bei Wettkämpfen oder im Handel nicht mehr frei verwendet werden.

In Ungarn fand 1897 die erste nationale Meisterschaft statt. Um 1899 gelangte eine vereinfachte Variante nach Japan und anschließend nach China, Korea und Hongkong. In China avancierte Tischtennis unter dem offiziellen Namen „Ping Pong Ball“ zum unumstrittenen Volkssport Nr. 1 mit mittlerweile über zehn Millionen aktiven Vereinsspielern. 1899 wurde die 1. Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft gegründet, 1900 das erste Ping-Pong-Cafe am Viktoria-Luise-Platz in Berlin eröffnet. 1901 fand in Hamburg-Uhlenhorst das erste Turnier auf deutschem Boden statt.

1900 wurde in England der erste Tischtennisverein gegründet. 1901 wurde in England die nationale Ping Pong Association gegründet. Der Verband führte eine revolutionäre Neuerung ein, indem er den modernen Aufschlag erfand, bei dem der Ball zuerst auf der eigenen Hälfte der Tischtennisplatte aufkommen muss. Der Grund für diese Änderung war, dass es für die Schiedsrichter immer schwieriger wurde, zu beurteilen, ob ein Aufschlag regulär war oder nicht. Aufgrund der fehlenden Namensrechte am „Ping Pong“ wurde der Verband 1904 wieder aufgelöst. 1902 erfand E. C. Goode einen Gummibelag mit Noppen. Ebenfalls 1902 stellte der englische Schreibmaschinenvertreter und begeisterte Tischtennisspieler Edward Shires das Spiel in Wien und Budapest vor.

Das erste internationale Ping-Pong-Turnier wurde im März 1902 in Wien ausgetragen. Es dauerte drei Tage und war – wie die Wiener Wochenzeitung Das interessante Blatt berichtet – besonders von der Damenwelt stark besucht. Abweichend von den heute üblichen Maßen – 274 cm × 152,5 cm – wurden bei diesem Turnier kleinere Tische mit einer Länge von 184 cm und einer Breite von 92 cm verwendet. Über die Mitte des Tisches war ein Netz in einer Höhe von mindestens 15 Zentimetern bis zu maximal 20 Zentimetern zu spannen. Seitenflügel am Netz waren erlaubt, jedoch mussten diese außen an den Netzpfosten befestigt werden, sodass sie das Netz an beiden Seiten verlängerten und dadurch verhinderten, dass der Ball um die Netzpfosten herum geschlagen werden kann. Nach den Turniervorschriften musste der bespielte Tisch an allen Seiten frei stehen und es durfte über ihm kein Kronleuchter hängen, da dieser – wie in den Spielregeln erläutert wurde – sonst Gefahr laufen würde, vom Ball getroffen zu werden. Den Sieg bei den Herren holte sich Edward Shires, den ersten Preis bei den Damen gewann Grete Pietrzikowski.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich die modische Freizeitbeschäftigung Ping-Pong zum Wettkampfsport Tischtennis. Der Wettbewerbsschwerpunkt verlagerte sich auf Mittel- und Osteuropa. Bis in die 1950er Jahre galt Tischtennis in Europa und den USA als „jüdischer Sport“, da jüdische Funktionäre und Spieler maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung und Verbreitung des wettkampforientierten Tischtennissports hatten.[6] So war der deutsch-jüdische Sportfunktionär Georg Lehmann von 1925 bis 1929 Mitbegründer und erster Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB). Lehmann war zudem Initiator des 1926 in Berlin gegründeten Tischtennisweltverbandes International Table Tennis Federation (ITTF). Erster Präsident der ITTF von 1926 bis 1967 wurde der britisch-jüdische Spitzenspieler und Funktionär Ivor Montagu, der 1927 auch die English Table Tennis Association (ETTA) gründete.

Erster Tischtennisweltmeister wurde 1926 der ungarisch-jüdische Spieler Roland Jacobi, der gemeinsam mit dem ungarisch-jüdischen Weltmeister Zoltán Mechlovits (1928) auch am Gründungsprozess der ITTF entscheidend beteiligt war. Der bis heute als „Mr. Tabletennis“ verehrte ungarisch-jüdische Victor Barna wurde 1930,1932,1933,1934 und 1935 Einzel-Weltmeister und gewann zwischen 1929 und 1954 im Einzel, Doppel und Mixed insgesamt 23 Weltmeistertitel. Der zunächst für Österreich und später für England spielende jüdische Akteur Richard Bergmann konnte 1937,1939,1948 und 1950 den Weltmeistertitel im Herren-Einzel erringen. Der ungarische Jude Miklós Szabados wurde mit Victor Barna zwischen 1929 und 1935 sechsmal Weltmeister im Doppel. Ebenfalls herausragende jüdischstämmige Weltklassespieler waren der dreimalige Vizeweltmeister Aloizy Ehrlich, László Bellák, Erwin Kohn, Tibor Házi, Paul Flußmann, István Kelen und die amerikanische Tischtennislegende Marty Reisman. Auch bei den Damen dominierten jüdischstämmige Tischtennisspielerinnen wie die Einzel-Weltmeisterinnen Anna Sipos(1932,1933) und Ruth Aarons (1936,1937) sowie die achtfache Vizeweltmeisterin Magda Gál. Die rumänisch-jüdische Akteurin Angelica Adelstein-Rozeanu wurde zwischen 1950 und 1955 sechsmal hintereinander Weltmeisterin im Damen-Einzel und ist mit insgesamt 17 Weltmeistertiteln die bis heute erfolgreichste Tischtennisspielerin aller Zeiten.

Wohl aufgrund der zu erwartenden Niederlagen deutscher gegen jüdische Spieler durften die deutschen Herren 1934 nicht an der Tischtennis-WMteilnehmen. Man befürchtete, dass sich die „überlegene nordische Rasse“ gegen „minderwertige Völker“ blamieren könnte. Auch 1935 verzichtete man auf eine Teilnahme der Herrenmannschaft aus Protest dagegen, dass Irland, Nordirland und Wales mit jeweils eigenen Mannschaften antraten. Erst 1936 entsandte man wieder ein Herrenteam, um für die bevorstehenden Olympischen Sommerspiele in Berlin zu werben.

Ab 1952 wurden japanische Spieler für einige Jahre führend. Sie entwickelten den Penholder-Griff, bei dem der Schläger zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten wird. Zudem beklebten die Japaner ihre Schläger mit dicken Schaumstoffmatten, die das Spiel erheblich schneller machten, und erfanden darauf basierend den Topspin. Anfang der 1960er Jahre war Erich Arndt der erste deutsche Spieler, der den Topspin beherrschte. Innerhalb Asiens verschob sich ab 1959 die Vorherrschaft von Japan nach China, das seitdem die international dominierende Tischtennisnation ist. Bis auf wenige Ausnahmen (Stellan Bengtsson 1971, István Jónyer 1975, Jan-Ove Waldner 1989, 1997, Jörgen Persson 1991, Jean-Philippe Gatien 1993, Werner Schlager 2003) kommen seit 1954 alle Weltmeister im Herren-Einzel aus Asien. Im Damen-Einzel kommen seit 1956 ausnahmslos alle Weltmeisterinnen aus den asiatischen Staaten China, Japan, Nord- oder Südkorea.

Der zweifache Einzel-Weltmeister Jan-Ove Waldner aus Schweden wird als „Mozart des Tischtennis“ apostrophiert und gilt bei vielen als bester Spieler, den der Tischtennissport je hervorgebracht hat. Waldner ist Olympiasieger, sechsfacher Weltmeister, elffacher Europameister, siebenfacher Top 12-Sieger sowie zweifacher World Cup-Sieger. Der bisher erfolgreichste deutsche Einzel-Tischtennisspieler ist Timo Boll. Der mehrfache Europameister und World Cup-Sieger Boll führte 2003 und 2011 zeitweise die Herrenweltrangliste an. Im März 2018 konnte Boll erneut diese Position einnehmen, als er den zweiterfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov als Nr. 1 der Weltrangliste ablöste. Bei der Tischtennisweltmeisterschaft 1989 in Dortmund wurden Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner Weltmeister im Herren-Doppel und sind damit die bisher einzigen deutschen Herren, die einen Weltmeistertitel im Tischtennis erreichen konnten. Bei den Damen ist die mehrfache Weltmeisterin Ding Ning derzeit die weltbeste Spielerin. Erfolgreichste deutsche Spielerinnen sind die Rekord-Nationalspielerin und mehrfache Europameisterschafts-Siegerin Nicole Struse, sowie Olga Nemes und die ursprünglich aus China stammende Wu „Dudu“ Jiaduo. Einzige deutsche Weltmeisterinnen sind Erika Metzger und Mona Rüster, die 1929 die Goldmedaille im Damen-Doppel errangen.

HISTORIE

  • 1921 Gründung der Table Tennis Association in England
  • 1925 Gründung des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) in Berlin
  • 1925 Erste offizielle deutsche Meisterschaften im Herren- und Dameneinzel in Berlin
  • 1926 Gründung des Österreichischen Tischtennis-Verbandes (ÖTTV)
  • 1926 Gründung des Internationale Tischtennisföderation ITTF in Berlin
  • 1926 Erste Weltmeisterschaft in London. Für das Endspiel qualifizierten sich Roland Jacobi und Zoltán Mechlovits. Jacobi spielte in langen Bügelfaltenhosen und weißem Hemd – man überredete ihn, wenigstens die Fliege abzulegen – und war nach dem 3 : 0-Sieg der erste Tischtennisweltmeister.
  • 1927 Umbenennung des englischen Tischtennisverbands zur English Table Tennis Association (ETTA)
  • 1930 The American Ping Pong Association gestattete den Mitgliedern nur die Verwendung von Spielmaterial der Parker Brothers. Deshalb entstanden in den USA 1933 zwei weitere Verbände: U.S. Amateur Table Tennis Association und The National Table Tennis Association. 1935 vereinigten sich die drei Verbände zunächst zur U.S. Table Tennis Association, die sich 1994 in USA Table Tennis umbenannte.
  • Berlin 1930
  • 1933 Der Kieler TTK Grün-Weiß wurde erster deutscher Mannschaftsmeister der Herren
  • 1949 Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde am 29./30. Juli der DTTB in Bad Homburg wiedergegründet.
  • 1950 Der Deutsche Tischtennisbund DTTB und der Tischtennisverband der DDR stellten jeweils den Antrag, in den internationalen Tischtennisverband International Table Tennis Federation (ITTF) aufgenommen zu werden. Dies lehnte die ITTF ab und forderte ein gemeinsames Auftreten der beiden Verbände. Daraufhin gründete man am 8. Juni den Arbeitsausschuss Deutscher Tischtennissport. Dieser beantragte 1951 erfolgreich die Aufnahme „Gesamtdeutschlands“ in die ITTF. Bei der Weltmeisterschaft in Wien im März 1951 nahmen dann erstmals nach dem Krieg Deutsche teil. In den folgenden Jahren wurden jeweils gesamtdeutsche Meisterschaften ausgetragen: 1951 am Berliner Funkturm, 1952 in Ost-Berlin (Deutsche Sporthalle), 1953 in Herford. 1957 trat nochmals eine gesamtdeutsche Mannschaft bei der WM in Stockholm auf; Heinz Schneider (Thüringen) wurde Dritter im Einzel.
  • 1951 Am 11. März wurde der DTTB wieder in den Weltverband ITTF aufgenommen.
  • 1957 Gründung der European Table Tennis Union (ETTU) mit Sitz in Wasserbillig in Luxemburg
  • 1958 Am 2. August 1958 wurden der DTTB und der Tischtennisverband der DDR separat „provisorische Mitglieder“ der ITTF. Als der DTTB 1960 beauftragt wurde, die Europameisterschaften im Jahre 1962 auszurichten, legte dieser als Austragungsort West-Berlin fest. Dagegen protestierte die DDR, alle osteuropäischen Länder kündigten einen Boykott der Veranstaltung an. Tatsächlich kam es 1962 zum Boykott mit der Begründung, West-Berlin gehöre nicht zur Bundesrepublik. Lediglich Jugoslawien beteiligte sich nicht an dem Boykott. Im November 1964 kam es bei der Europameisterschaft in Malmö (Schweden) zum nächsten Eklat, weil bei der Auftaktveranstaltung die DTTB-Auswahl das Schild „Väst-Tyskland“ und die ostdeutsche Mannschaft das Schild „DDR“ trug. 1965 versuchte man, seitens der Bundesrepublik die Beziehungen wieder zu verbessern: Der DSB bezuschusste den Ost-West-Sportverkehr.
  • TT-WM in Ljubljana (1965)
  • Der Tischtennissport verlor in der DDR trotzdem an Bedeutung, insbesondere nach dem Leistungssportbeschluss im April 1969, wonach Tischtennis nicht mehr zu den förderungswürdigen Sportarten zählte. 1972 nahm die DDR noch an der Europameisterschaft teil, danach blieb sie aber allen Europa- und Weltmeisterschaften fern. Die Teilnahme an Wettbewerben, an denen nicht-sozialistische Länder vertreten waren, war verboten.
  • 1958 Erste Europameisterschaft
  • 1964 Der ehemalige Weltklassespieler Aloizy Ehrlich stellt während der Europameisterschaft in Malmö den ersten von ihm entwickelten Tischtennis-Roboter vor.
  • 1966/67 Einführung der Tischtennis-Bundesliga für Herren
  • 1972/73 Einführung der Tischtennis-Bundesliga für Damen
  • 1988 feiert Tischtennis bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul seine Premiere als olympische Sportart
  • 2000 Die Vollversammlung der ITTF beschließt den Tischtennisball von 38mm Durchmesser auf 40mm Durchmesser zu vergrößern
  • 2001 Die Vollversammlung der ITTF beschließt bei der WM in Osaka mit 104:7 Stimmen eine revolutionäre Änderung der Zählweise, um das Spiel spannender zu machen und damit eine größere Medienpräsenz der Sportart Tischtennis zu erreichen. Wurden Sätze bisher jeweils bis zum Punktestand von 21:x gespielt, endet ein Satz seit dem 1. September 2001 (Beginn der Saison 2001/2002) beim Spielstand von 11:x. Statt bisher fünf, hat jeder Spieler nur noch jeweils zwei Aufschläge hintereinander. Ein Spiel geht im regulären Punktspielbetrieb über drei Gewinnsätze („Best-of-Five“) oder vier Gewinnsätzen („Best-of-Seven“) bei großen Turnieren wie der WM oder EM.
  • 2002 Am 1. Juli 2002 tritt nach einer Entscheidung des ITTF eine neue Aufschlagregel in Kraft. Kerninhalt: Das Verdecken des Balls mit Körper, Arm, Schulter oder Kleidung ist verboten.

DER SCHLÄGER

Der Schläger ist in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Schlagfläche ist zumeist oval und besteht in der Mitte aus mehrfach geleimtem Holz. Es existieren aber auch Varianten mit Carbon-, Kevlar- oder Glasfiberfurnieren. Es gibt unterschiedliche Schlägerversionen für die von den Europäern bevorzugte Shakehand- und die vornehmlich von asiatischen Spielern bevorzugte Penholder-Schlägerhaltung. Die Shakehand-Schläger sind in vier gängigen Griffformen erhältlich: Gerade, konkav, anatomisch und konisch. Die Penholder-Schläger werden in zwei Varianten gefertigt – für den japanischen und den chinesischen Penholderstil.

Jeder Schläger muss auf Vor- und Rückseite des Schlägerblattes unterschiedliche Farben haben; vorgeschrieben sind leuchtend rot und schwarz, damit der Gegner das Drehen des Schlägers bemerkt und auf unterschiedliche Beläge entsprechend reagieren kann. Wenn beide Seiten zum Schlagen benutzt werden sollen, muss auf beiden Seiten auch ein von der ITTF zugelassener Belag sein. Sofern ein Spieler nur eine Seite des Schlägers benutzt (insb. beim klassischen Penholder), muss nur diese Seite mit einem zugelassenen Belag versehen sein (rot oder schwarz). Die andere Seite muss dann jedoch in der anderen Farbe sein. Normalerweise haben Beläge einen Schwamm unter der Gummioberfläche, welche erheblich die Ballflugweise beeinflusst. Man unterscheidet verschiedene Typen von Belägen: Backside, kurze Noppen außen, Anti-Topspin, lange Noppen und Noppengummi auch ohne Schwammunterlage. Der Schläger eines Wettkampfspielers kostet etwa zwischen 120 Euro und 300 Euro.

   
 Vorhand Rückhand  Penholder (chinesisch)
     
   
 Penholder (japanisch)  Langnoppenbelag Anti-Belag (Abwehr) 

DER TISCH

Ein wettkampftauglicher Tisch hat eine Länge von 2,74 m (9 ft) und eine Breite von 1,525 m (5 ft). Dabei darf die Spielfläche aus jedem beliebigen Material bestehen. Die Oberfläche muss genau 76 cm über dem Boden liegen. Der Tisch wird mit einem Netz in zwei gleich große Hälften von 1,37 m × 1,525 m (4,5 ft × 5 ft) geteilt. Auf ihm muss ein Tischtennisball, der aus 30 cm Höhe fallen gelassen wird, 22 bis 25 cm hoch springen. Jede Hälfte wird der Länge nach noch einmal durch eine 3 mm breite Linie (Mittellinie) in zwei Hälften unterteilt. An den Kanten des Tisches verlaufen außerdem 20 mm breite weiße Linien: Die Grundlinie (parallel zum Netz) und die Seitenlinien (im rechten Winkel zum Netz). Die Oberfläche des Tisches darf nicht reflektieren und muss dunkel sein. Gebräuchlich sind in der Regel dunkelgrüne und blaue Tische, deren Spielfläche aus Holz gefertigt wurde.

Ein Tisch muss der DIN EN 14468 (bis 2005 DIN 7898) entsprechen. Seit Juli 1995 müssen die Hersteller eine Zulassung beim Deutschen Tischtennisbund DTTB beantragen.

 

DAS NETZ

Die Netzgarnitur besteht „aus dem Netz, seiner Aufhängung und den Pfosten einschließlich der Zwingen, mit denen sie am Tisch angebracht sind“ (ITTR B 2.1). Das 15,25 cm (6 in) hohe Netz wird in der Tischmitte aufgespannt und rechts und links mit je einer Zwinge am Tisch befestigt. Für die Netzspannung ist festgelegt, dass das Netz maximal 10 mm absinken darf, wenn man es in der Mitte mit 100 g belastet.

DER SPIELRAUM

Als Spielraum wird die Fläche bezeichnet, die für jeden Tisch zur Verfügung stehen muss. Laut Regelwerk des Weltverbandes ITTF Abschnitt B 2.3 beträgt der Spielraum international 14 m Länge, 7 m Breite und 5 m Höhe. Bei Bundesveranstaltungen (deutsche Meisterschaften, Bundesliga usw.) sind es 12 m Länge, 6 m Breite und 4 m Höhe. Für tiefere Klassen kann der jeweilige Verband abweichende Maße festlegen.

So gibt es beispielsweise im Westdeutschen Tischtennis-Verband die Regel, dass bei Meisterschaftsspielen nur 10 m Länge und 5 m Breite notwendig sind. Außerdem kann der jeweilige Sportausschuss/Staffelleiter des jeweiligen Kreises, Bezirks usw. auch vor der Saison eine Sondergenehmigung erteilen, wenn aus baulichen Gründen die Mindestmaße nicht eingehalten werden können.

DER BALL

Der Ball bestand bis zum 31. Dezember 2017 aus Zelluloid oder ähnlichem Plastikmaterial, ist hohl und hat einen Durchmesser von 40 mm. Vorgeschrieben ist ein Gewicht von 2,7 Gramm, wobei eine Toleranz von 2,67 g bis 2,77 g zulässig ist. Seit dem 1. Januar 2018 werden wegen der Entflammbarkeit von Zelluloid weltweit nur noch Kunststoffbälle produziert. Er ist in verschiedenen Qualitäten erhältlich, die ursprünglich durch die Anzahl der aufgedruckten Sterne voneinander unterschieden wurden. Diese Einteilung in Bälle mit ein, zwei oder drei Sternen ist heute im Vereinsbetrieb nahezu gegenstandslos. Die beste Qualität mit den geringsten Abweichungen von der Norm in Gewicht, Härte und Rundung erhält drei Sterne. Seit der Entscheidung des DTTB, für den Wettkampfbetrieb nur noch diese beste Qualität zuzulassen, gibt es – außer im Hobbybereich – keinen Markt mehr für Bälle der Kategorien mit 1 oder 2 Sternen. Der Rest der Fertigung – auch die Bälle, die früher wegen nur geringer Abweichungen die Kennzeichnung mit 1 oder 2 Sternen erhalten haben – wird seitdem häufig den Trainingsbällen zugeordnet. Für den Spielbetrieb zugelassen sind Bälle in den Farben mattweiß und mattorange. Beim Training – besonders beim Einsatz von Balleimern oder Trainingsrobotern – werden häufig die preiswerteren Trainingsbälle benutzt, weil hier der Ballverbrauch durch Abnutzung in der Maschine und Zertreten enorm hoch ist. Im Anfängertraining kommen außerdem noch mehrfarbige Bälle zum Einsatz.