Vereinschronik ATUS Langenzersdorf / Sektion Tischtennis

  

Der Langenzersdorfer TT-Verein wird von Johann Artlieb sen. nach dem Kriegsende, zu einer Zeit in der Langenzersdorf noch russisch besetzt ist, gegründet. Nach einigen Jahren wird der TT-Betrieb jedoch wieder eingestellt, es bleibt nur mehr die Sektion Turnen aktiv.

 

1977 ermöglicht Johann Artlieb in der Hauptschule ein Training für TT-Spieler. Die ersten Mitglieder waren Bauch, Eder, Janoschek, Ebner, Buchmann, Körner und Ernst. Eine starke Lampe hing an einem Kabel provisorisch über dem Tisch!

  

Im Jahre 1978 kam es auf Drängen von Gerhard Eder zu einer Beteiligung an den Wiener Verbandsmeisterschaften. Es spielte eine Herrenmannschaft in der untersten Gruppe des Wiener TT-Verbandes mit. Diese Langenzersdorfer Herrenmannschaft erreichte im ersten Spieljahr ihres Bestehens den neunten Rang unter zehn Mannschaften.

  

In der zweiten Spiel-Saison (79/80) klassierte sich die Mannschaft abermals auf dem neunten Rang, ließ diesmal aber schon 3 Mannschaften hinter sich.

  

In der Saison 80/81 "ging im Verband nichts weiter, wieder nur Vorletzter" (Zitat Gerhard Eder), man war aber immer noch mit großer Begeisterung dabei! Mit Schuster, Cibulka, Schrantz und Feigl bekommt unsere TT-Sektion weiteren Spielerzuwachs.

 

 Ab dem Herbst 1981 ist der Verein auch in den  Korneuburger Nachrichten vertreten um den TT-Sport in unserer Gemeinde und in unserem Bezirk bekannter zu machen. Aufgrund der nunmehr größeren Anzahl von TT-Spielern in unserem Verein bildet sich eine zweite Mannschaft (Artlieb, Körner, Eder).

  

1982 war dann die Geburtsstunde des Langenzersdorfer TT-Turnieres. Dieses erstmals ausgetragene Turnier fand damals in der Halle des ÖTB Turnvereines statt und wurde von Herrn Gerstenecker veranstaltet. Diese Veranstaltung war für unsere TT-Sektion der Anstoß eigene Turniere abzuhalten.

 

In den folgenden Jahren (Ausnahme 1989) veranstaltete die ATUS Langenzersdorf/Sektion Tischtennis immer am 8. Dezember ein Weihnachtsturnier im neuen Hauptschulturnsaal.


Ab dem Jahr 1983 hatte unser Verein im ehemaligen S-Markt seine Spielstätte. Zu dieser Zeit ging es mit dem Verein weiter aufwärts und man spielte ab dieser Zeit mit drei Mannschaften im WTTV. Die Spieler Johann Traxler und Ludwig Cibulka stoßen zum Verein dazu. Weiteres treten die Spieler Krammel, Graf und Langer unserem Verein bei.

 

1984 wird LEN-1 in der Gruppe VII Meister mit Janoschek, Cibulka und Traxler! Der erste Meistertitel für eine Langenzersdorfer TT-Mannschaft ist damit Wirklichkeit geworden!!!

Gerhard Eder wird von den Vereinsmitgliedern zum Organisationsleiter des TTC ATUS Langenzersdorf gewählt und ist fortan der Vereinsverantwortliche und erster Ansprechpartner im Wiener Tischtennisverband.

 

Die Spieler Janouschek und Cibulka verlassen den Verein und so muss die erste Langenzersdorfer TT-Mannschaft für die Saison 84/85 umgestellt werden. Die neue Einser lautet somit: Eder, Traxler & Langer. Mit vier Mannschaften beginnt man die Saison. Es schaut wieder ein Meistertitel in der Gruppe VII heraus, wobei man gegen Pressehaus erstmals Ernst Brauchinger einsetzt. Die nächsten Spieler die unserem Verein beitreten sind Kittler, Vockenhuber, Wagner, Preisinger, Krempel und Willi Singer!

 

In der Saison 85/86 gibt es eine Langenzersdorfer Damenmannschaft (Bauch, Hedi und Gaby Langer), sowie 3 Herrenmannschaften. 1985 verpasst die erste Langenzersdorfer Herrenmannschaft nach Herbstmeistertitel den Mannschaftssieg in der fünften Gruppe. 1986 spielt Max Mayer aus Korneuburg beim Langenzersdorfer TT-Turnier groß auf und ein gewisser Markus Geineder gewinnt erstmals den Jugendwettbewerb!


 

 In der Saison 87/88 kommt Josef Dangl aus Stockerau zu unserem Verein und ersetzt den höchsterfolgreichen Johann Traxler in der ersten Mannschaft. Dieser spielt mit dem zurückgekehrten Janoschek und Heinz Cibulka in der zweiten Herrenmannschaft. Gerhard Eder ist von nun an gemeinsam mit Robert Wagner und Willi Singer Mitglied der dritten Herrenmannschaft. Vier Herrenmannschaften und zwei Damenmannschaften sorgen für einen neuen Mannschaftsrekord im Verein! Neue Spieler/innen im Verein sind Sonja Rainer, Doris Rottensteiner, Frey und Peinsipp.

 

Das Turnier 87 bringt mit Walter Heimberger einen neuen Sieger. Die 1. Mannschaft wird 7. in der Gruppe I-a. Alle anderen fallen nicht auf (II. in V-b, II in VIII). Ab September 1987 gibt es die WTTC-Ranglisten.

 

88/89 beginnt die letzte Spielsaison für Gerhard Eder beim ATUS Langenzersdorf. Am 08.06.89 tritt Gerhard Eder als Spieler und Funktionär zurück und Janoschek übernimmt seinen Posten als Organisationsleiter.

 

Eineinhalb Jahre später legt Janoschek seinen Posten nieder und übernimmt für kurze Zeit die Nachwuchsarbeit, bevor er den Verein verlässt und nach Wien zurück geht. Im selben Jahr beendet Johann Traxler seine TT-Karriere und bringt seinen Sohn Peter und dessen Freunde, die Gebrüder Horak zum Verein.

 

Im Herbst 92 kehrt Gerhard Eder nach Auflösung von Leopoldstadt in unsere Gemeinde zurück und spielt mit Walter Thenmayer und Robert Wagner noch einmal 2 Jahre in der Gruppe V-a. Ab diesem Zeitpunkt lenkt er als Organisationsleiter wieder die Geschicke der Langenzersdorfer Tischtennisspieler.

 

1994 wird dank der neu dazugekommenen Spielerinnen Eva Mandl, Susanne Fallmann und Birgit Skopal eine neue Damenmannschaft gebildet.

 

1996 beginnt Markus Geineder mit 2 Nachwuchsspielern (Jürgen Polisensky und Florian Kollenz) ein Nachwuchstraining zu leiten.

 

 Ab diesem Zeitpunkt stoßen mehr und mehr Tischtennis begeisterte Kinder und Jugendliche zum Verein und sorgen für einen nie geahnten Höhenflug im Verein und Verband (mehr dazu findet ihr auch in der Rubrik Nachwuchstraining).

 

1998 tritt Gerhard Eder endgültig von seinen Funktionen zurück und wird für seine Verdienste in Verein zum Ehrenmitglied der ATUS Langenzersdorf ernannt. Der neue Organisationsleiter im Verein wird Peter Goldschmidt, der von nun an für die verschiedensten Bereiche unserer Sektion die Verantwortung und die Organisation übernimmt. Patrick Poppenwimmer wird 1997 Landesmeister in der Mini-Unterstufe und sorgt damit für den ersten großen Erfolg der Langenzersdorfer Nachwuchsarbeit. Nicole Zilberszag, Reinhard Weiskirchner und Martin Heimberger feiern in weiterer Folge Landesmeistertitel.

 

 

2001 stößt der ehemalige Staatsligaspieler Christoph Krall zum Verein. Gemeinsam mit dem Nachwuchsspieler Patrick Poppenwimmer sowie Wolfgang Dittmann und dem später zum Verein stoßenden rumänischen Legionär Ion Saidac gelingt in der Folge der Aufstieg der Langenzersdorfer Kampfmannschaft von der Gruppe I bis in die 2.Klasse des WTTV.

 

Auch die Damenmannschaft steigert sich im Laufe der Jahre zu ungeahnten Höhenflügen. Mit der Verpflichtung der Sierndorferin Martina Seifritz und der deutschen Defensiv-Spezialistin Martina Cramer, die an der Seite von Eva Mandl und Susanne Fallman spielen, gelingt nach dem Meistertitel in der Damen Gruppe II (2002/2003) in der Saison 2004/2005 der Meistertitel in der Damen Gruppe I und der damit in Verbindung stehende Aufstieg in die Wiener Damen-Liga.

 

2001/2002 ist die Übersiedlung der Mannschaften vollzogen. Von nun an spielt die Sektion Tischtennis in der Vereinshalle, wo auf maximal 7 Tischen gespielt werden kann und wo man über ein eigenes „Klubhaus“ verfügt.

 

 

In der Saison 2002/2003 wird neben der Vereinshalle auch der große Hauptschulturnsaal für Training und Meisterschaft benutzt und bietet nun erstmalig optimale Trainings- und Meisterschaftsbedingungen. Markus Geineder hat seit 2003 die Vereinsleitung über. Ihm zur Seite steht Vereinsleiterstellvertreter Christian Bröderbauer. Christian Bröderbauer ist auch Webmaster, der von ihm erstellten Homepage http://members.chello.at/ttc-atus-langenzersdorf/ , die sich im Laufe der Zeit als eine sehr wichtige Informationsplattform für Vereinsangelegenheiten herausstellt und binnen kürzester Zeit mehr als 25.000 Besucher begrüßen durfte.

In dieser Saison gelingt es Martin Schuster als erstem Langenzersdorfer Nachwuchsspieler bei Österreichischen Meisterschaften    (im            Bundesländerbewerb) unter die ersten 3 zu kommen. 2003 gelingt Vereinsleiter Markus Geineder und Alexander Tischler ein bemerkenswerter Coup. Die Sektion Tischtennis schließt mit der Firma ESSELTE einen dreijährigen Sponsorvertrag ab und nennt sich ab diesem Zeitpunkt TTC ATUS ESSELTE Langenzersdorf. Zu diesem Hauptsponsor gesellen sich mit der Büromaterialfirma Reinhart und der Druckerei Sedlmayer weitere namhafte und höchst engagierte Sponsoren.

 

 

In der Saison 2004/2005 gelingt dem Langenzersdorfer Cup-Team in der Besetzung Florian Holecek, Ludwig Kolbert und Alexander Tischler der erstmalige Gewinn des PASSAT Reise-Cups im WTTV. Bei der Generalversammlung der ATUS Langenzersdorf im Jahre 2005 wird Rudolf Manasek zum neuen Sektionsleiter für die Sparte Tischtennis gewählt.

 

In der Saison 2005/2006 gehen mit Michael Kozak und Markus Geineder 2 ehemalige Landesligaspieler für den ATUS ESSELTE Langenzersdorf an den Start. Insgesamt sorgen 11 Herrenmannschaften, 1 Damenmannschaft, 8 Nachwuchsmannschaften und 6 ASKÖ-Mannschaften für ein Rekordnennergebnis in den Mannschaftswettbewerben des WTTV bzw. des ASKÖ. 3 Meistertitel, darunter Platz 1 für LEN/1 in der 2.Klasse (Kozak, Poppenwimmer, Saidac, Weiskirchner), sorgen für ein tolles Jahr im WTTV-Mannschaftsgetriebe. Nico Rathauscher und Daniel Krause werden U15 Cup-Sieger. Mit dem Doppeldritten Matthias Kral winkt zum zweiten Mal ein Langenzersdorfer von einem Podest bei Österreichischen Meisterschaften.

2006 feiert die ATUS ihren 80igsten Geburtstag mit einem Sportfest auf der Seeschlacht und einem Festbankett beim Heurigen Trimmel in der Wienerstrasse.

 

2006/2007 geht der stete Aufschwung im Verein weiter. Mit 4 Meistertitel ist die ATUS Langenzersdorf erstmalig Wiens erfolgreichster Teilnehmer an der Verbandsmannschaftsmeisterschaft. Michael Kozak (Ranglistenzweiter), Ion Saidac (Ranglistendritter) und Martin Schuster (Platz 26) sorgen für den Meistertitel in Klasse 1 und dem erstmaligen Auftstieg in die Wiener Liga. Seit 2007/2008 ist zumindest eine Langenzersdorfer Mannschaft fixer Bestandteil der Wiener Liga. Bei den Österreichischen Meisterschaften der Unterstufe (U13) und Schüler (U15) lachen mit Valerie Tischler (U11 weiblich) und Matthias Kral (U15 Doppel) erstmals 2 Langenzersdorfer vom Podest. Die Krönung dieser erfolgreichen Saison war die mit WAT Mariahilf durchgeführten Österreichischen Meisterschaften der Unterstufe. Diese Veranstaltung war kein Produkt eines Einzelnen sondern die Arbeit von über 40 Vereinsmitgliedern.

 

2007/2008 findet zum ersten Mal ein Wiener Liga Spiel auf Langenzersdorfer Boden statt. Das Heimspiel gegen WAT Mariahilf wird gewonnen. Als Schiedsrichter fungiert der Ehrenobmann der ATUS Langenzersdorf Gerhard Eder.

Dank Martina Cramer und Rudolf Manasek geht erstmals der Senioren-Meistertitel nach Langenzersdorf. Matthias Kral landet bei den ÖM U15 mit der Mannschaft und im Doppel am Podest. Langenzersdorf organisiert zum zweiten Mal die Österreichischen Meisterschaften U13. Valerie Tischler nützt den Heimvorteil und landet abermals auf Platz 3 im Doppel. Im Frühjahr 2008 veranstaltet die ATUS die österreichischen Bundesmeisterschaften für Schulen in Strebersdorf. Bei der NÖN Wahl zum beliebtesten Verein der Gemeinde gewinnt die ATUS Langenzersdorf Dank großer Unterstützung der Tischtennisspieler!

 

2008/2009 gibt es fröhliche aber auch sehr traurige Stunden. Mit Edmund Feigl schließt ein langjähriges Vereinsmitglied und Mentor unserer Nachwuchsarbeit für immer die Augen.

Sportlich sorgte Valerie Tischler im U13 Doppel für das Highlight des Jahres. Als erste Langenzersdorfer/in wird sie Österreichische Meisterin. Der zweite Platz von Florian Helminger (U15-Doppel) und Platz 3 für Matthias Kral (Platz 3 im U18-Team) sind weitere Podestplätze bei Österreichischen Meisterschaften. Bei Wiener Landesmeisterschaften wird mit 10 Podestplätzen ein neuer Vereinsrekord aufgestellt. Im WTTV gab es 3 Meistertitel zu bejubeln.

 

Die Saison 2009/2010 sorgt für einen „Jahrhunderterfolg“ für unseren Verein. Die Wiener Ligamannschaft in der Besetzung Lorencio Lupulescu, Ion Saidac, Matthias Kral und Martin Schuster sichern sich im letzten Heimspiel in Langenzersdorf vor über (!) 200 Zusehern gegen Bezirksrivale Korneuburg den Meistertitel in der Wiener Liga. Eine Klasse tiefer sorgen Peter Vass, Michael Kozak und Patrick Poppenwimmer für den Meistertitel in Klasse 1.

  

Bei den Österrreichischen Meisterschaften U15 holen sich Valerie Tischler (Platz 2 im Team, Platz 3 im Einzel, Platz 2 im Doppel, Meisterin im Mix-Doppel) und Karoline Mischek 7 (Platz 2 im Team, Platz 3 im Doppel, Platz 3 im Mix-Doppel) von 8 möglichen Podestplätzen. Matthias Kral sichert sich im U18-Doppel eine weitere Medaille bei ÖMs. Bei den Österreichische Meisterschaften U13 gewann Karoline Mischek den Meistertitel im Einzel, der erste Einzel-Titel in unserer Vereinsgeschichte und sicherte sich Platz 2 im Doppel und im Team.

Mit Valerie Tischler startet erstmals eine Langenzersdorferin bei Jugendeuropameisterschaften (Istanbul). Matthias Kral und Martin Schuster liefern gemeinsam mit Walter Kral ein TT-Showprogramm beim World-Sportsfestival. Die Kulisse ist mit rund 2000 Zuseher/innen Rekordverdächtig.

 

2010/2011 beginnt eine neue sportliche Ära. ATUS Langenzersdorf und WAT Mariahilf bilden gemeinsam eine sportliche Plattform um in Zukunft noch bessere Vereinsarbeit verrichten zu können. Man bildet gemeinsam eine Bundesligamannschaft, profitiert vom JOOLA-Ausrüstervertrag, hat mit der“Liniengasse“ eine Ausweichsmöglichkeit und erhält fortan eine Förderung der Stadt Wien, die uns bis jetzt auf Grund der Tatsache, dass wir eine NÖ-Gemeinde sind, untersagt geblieben ist. Leider steigt  ESSELTE unerwartet als Geldgeber aus und ATUS Langenzersdorf hat fortan keinen Hauptsponsor mehr. Gemeinsam mit WAT Mariahilf war man im Jahr 1 der Spielgemeinschaft Wiens klare Nummer 1 in der Mannschaftsmeisterschaft (6 Langenzersdorfer Titel). In der Bundesliga gab es den guten 6 Platz.

Bei Landesmeisterschaften wurde mit 5 Titel und 13 Podestplätze ein neuer Langenzersdorfer Rekordwert erzielt. Bei den ÖM U15 gibt es mit Valerie Tischler gegen Karoline Mischek ein reines Langenzersdorfer Finale zu bewundern, dass Karoline mit 3:1 gewinnt. Karoline gewinnt zudem im Team Platz 2, Platz 3 im Mix-Doppel und Doppel. Valerie holt sich neben Platz 2 im Team noch Platz 2 im Mixdoppel und Platz 3 im Doppel. Bei den ÖM U18 holen beide Gold im Teambewerb und kommen gemeinsam bis ins U18-Doppelfinale. Bei den ÖM U13 gewinnt Karoline 2 Titel im Doppel und in der Mannschaft. Im Einzel muss sie sich im Finale geschlagen geben.

 

2011/12 wird der Erfolgslauf prolongiert. 5 Meistertitel in der WTTV-Mannschaftswertung. In der Bundesliga schrammt man hauchdünn am Halbfinale vorbei und wiederholt Platz 6 im Endklassement vom Vorjahr. In der Wiener Liga dürfen sich Ion Saidac, Martin Schuster und Michael Kozak mit Platz 2 über das zweitbeste Ergebnis in der Vereinsgeschichte freuen. Peter Vass, Bernhard Stengel und Patrick Poppenwimmer gewinnen wegen 3 (!) Einzelsiege mehr den Meistertitel in der 1.Klasse.

Bei den Landesmeisterschaften im Nachwuchs bleibt Langenzersdorf die Nummer 1. 7 Titel, 9 zweite Plätze und 6 dritte Plätze sind die eindrucksvolle Bilanz. Bei den Österreichischen Meisterschaften gibt es trotz dem Abgang von Valerie Tischler und Karoline Mischek wieder viel Grund zum jubeln. Bernhard Stengel holt sich Gold (Team), Silber (Doppel) und Bronze (Einzel). Bei der ÖM U11 sichert sich Julian Kolbert den dritten Platz. Bei der U21 holt sich Matthias Kral Bronze mit dem Team ab.

2012 wird die bisherige ATUS Obfrau Susanne Dormayer mit viel Applaus verabschiedet. Markus Geineder übernimmt fortan die Geschicke der ATUS Langenzersdorf. Sektionsleiter bleibt Rudolf Manasek. Das Edmund Feigl Gedenkturnier feiert im Mai seine „Geburtsstunde“ mit knapp 150 Teilnehmer/innen.

 

2012/13 gibt es mit 11x Edelmetall bei Österreichischen Meisterschaften ein tolles Ergebnis zu vermelden. Dafür veranwtortlich zeigen sich Elfriede Zeller (ÖM-Titel Senioren bis 65 Jahre), Milena Erak (Platz 2 U11 weiblich), Julian Kolbert (Platz 3 U13 Doppel, Platz 3 im Team)), Matthias Riedler (U13 Platz 3 im Einzel, Doppel & Team), Tobias Koszik (U13 Platz 3 im Team), Markus Baumgartner (U15 Platz 2 im Team), Oliver Kolbert (U15 Platz 2 im Team) und Matthias Kral (U21 Platz 3 im Team). Bei den Wiener Landesmeisterschaften Nachwuchs verzeichnete das 16 köpfige Aufgebot 17 Platzierungen auf dem Podest. Im vorerst letzten gemeinsamen Bundesligajahr gab es mit Platz 5 die beste Platzierung. Im Wiener Verband kam 5x der Meister aus Langenzersdorf. Zudem gelang der A-Cup-Sieg. Mit der Langenzersdorfer Doppel- und Teamtrophy wurde ein weiteres Turnier mit Erfolg aus der Taufe gehoben.

 

2013/14 stieg man aus finanziellen Gründen aus der Bundesligamannschaft aus. Man bleibt vorerst in der Spielgemeinschaft um die vorhandenen Synergien weiter nutzen zu können. Im Verband gab es 3 Meistertitel und einen Cup-Sieg (C-Cup) zu vermelden. Erstmalig wurde das Cup-Finale in Langenzersdorf durchgeführt.

Ebenso tritt die ATUS Langenzersdorf bei den Wiener ASKÖ-Landesmeisterschaften als Ausrichter auf. Auch die WTTV U13 Liga wird erstmals auf Langenzersdorfer Boden abgehalten.

In der Wiener Liga muss LEN/2 nach einem 11 Platz zurück in die 1.Klasse. LEN/1 platziert sich unter den besten 5 Teams. Bei den Nachwuchslandesmeisterschaften reißen die tollen Ergebnisse nicht ab. 21 Podestplatzierungen und 5 von 11 möglichen Titel sprechen eine eindeutige Sprache. Bei den Österreichischen Meisterschaften U15 sicherte die „blutjunge“ Milena Erak ihren älteren Teamkolleginnen mit einem Sieg im Entscheidungseinzel den Titel in der U15-Mannschaft. Elfriede Zeller und Karl Trzil landen bei den ÖM Senioren jeweils auf den dritten Endrang. Bei der Generalversammlung wird Obmann Markus Geineder wieder gewählt. Als Sektionsleiter steht ihm fortan Ludwig Kolbert zur Seite. Mit Gerhard Leirich als Obmannstellvertreter, Patrick Poppenwimmer als Schriftführer, Anton Zwerger als Schriftführer Stellvertreter und Reinhard Weiskirchner als Kassierstellvertreter gibt es Änderungen im Vorstand der ATUS Langenzersdorf.

 

Die Saison 2014/15 bringt 4 Meistertitel und insgesamt 14 Top 3 Plätze (Rekord!) in der Wiener Mannschaftsmeisterschaft zu Tage. Das Wiener Liga Team Martin Schuster, Milan Sima und Michael Kozak sorgt mit Platz 3 für eines der besten Ergebnisse in der Vereinsgeschichte. Mit Platz 2 in der Einzelrangliste ist Martin Schuster die stärkste Einzelplatzierung eines Langenzersdorfer Eigenbauspielers gelungen. Im Cup findet sich die ATUS in 3 von 4 möglichen Finalspielen. Der B-Cup (Oliver Kolbert, Matthias Riedler, Marcel Lebenbauer und Markus Baumgartner) und der D-Cup (Tobias Gstaltner, Tobias Koszik, Johannes Gstaltner und Felix Palme) wird gewonnen. Bei den Wiener Landesmeisterschaften Nachwuchs wird am ersten Wettkampfwochenende mit 9 von 11 möglichen Titeln und 26 von 51 möglichen Podestplatzierungen ein historisches Ergebnis erzielt, das wohl noch lange Bestand haben wird. 

 

Auch das zweite Wochenende kann sich mit einem Titel und 13 Top 3 Plätzen sehen lassen. Auch Österreich weit können unsere Nachwuchsspieler wieder für Aufmerksamkeit sorgen. Matthias Riedler und Julian Kolbert holen sich mit Platz 3 im U15 Doppel bei den ÖMs eine weitere Medaille ab. Jelena und Milena Erak gewinnen bei den ÖM U15 Platz 3 mit der Wiener Mannschaft. Trotz großer Kritik des WTTV- Nachwuchsverantwortlichen im Laufe der Saison sorgen die jungen Langenzersdorfer/innen bei den ÖM U13 für tolle sportliche Erfolge. Milena Erak zieht ins U13 Doppelfinale ein und gelangt nach Abwehr von 5 Matchbällen und 6 zu 10 Rückstand im siebenten Satz im Viertelfinale die Runde der besten 4. Tobias Koszik steht erstmals im Einzel-Finale der ÖM U13. Im Doppel darf er sich über Platz 3 freuen. Mit dem Herbst Open, dem 29.Langenzersdorfer TT-Turnier, den ASKÖ Landesmeisterschaften Nachwuchs, dem 4.Edmund Feigl Gedenkturnier und der 3.Langenzersdorfer Doppel- und Teamtrophy werden 2014/15 5 Turniere von der Sektion Tischtennis durchgeführt.

To be continued....

 

  

Vereinschronik wurde von Gerhard Eder und Markus Geineder verfasst.