Pia Geineder bei ÖM U21 „on fire“: Doppel-Titel und 3 Podestplätze
- 8. Juni
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Die österreichischen Meisterschaften der Altersklasse U21 waren die letzte ÖTTV-Veranstaltung in dieser Saison und wurden in Oberösterreich in Kremsmünster abgehalten. Mit Pia Geineder und Jona Bican waren auch 2 Aktive der ATUS Langenzersdorf dabei.

Jona hatte im U21 Einzel ein schwieriges Los gezogen. Alle drei Gegner hatten deutlich mehr Punkte und sind in höheren Ligen in der Allgemeinen Klasse im Einsatz. Davon unbeeindruckt, bot Jona in allen drei Spielen gute Leistungen und konnte zwei Satzgewinne und weitere offen gestaltete Sätze für sich verbuchen. Auch im Doppel gab es beim Aus einen Satzgewinn und knappe Durchgänge zu sehen.
Pia Geineder darf auf eine großartige Saison zurückblicken. Sie ist vierfache Wiener Landesmeisterin, gewann Bronze im Doppel weiblich bei den ÖM U19, wurde in der 1. Damen Bundesliga mit ATUS Langenzersdorf Fünfte und schaffte mit einem Fotofinish in der 2. Landesliga bei den Herren den Klassenerhalt. Doch die Siebzehnjährige hatte noch lange nicht genug und sich viel für die ÖM U21 vorgenommen.
Im Einzel war sie dank ihrer großartigen Ergebnisse und der vielen gesammelten Punkte als Nummer 3 gesetzt. Es ging für sie also erst im Viertelfinale los. Pia hatte mit ihrer Tiroler Gegnerin Clara Kurzthaler wenig Schwierigkeiten und zog ohne Satzverlust ins Halbfinale ein. Dort startete sie gegen die als Nummer 1 gesetzte Niederösterreicherin Molei Fang stark, führte 2 zu 0 bzw. 3 zu 2 Sätze. Bei 8 zu 7 im sechsten Satz lag eine Überraschung in der Luft. Leider konnte sie die Führung „nicht nachhause“ spielen. Im Entscheidungssatz präsentierte sich die Nummer 1 des Turniers sehr stark, Pia hatte trotz toller Ballwechsel zu häufig das Nachsehen. Es wurde eine 3 zu 4 Halbfinalniederlage und ein dritter Platz. Nach dem dritten Rang bei den Österreichischen Meisterschaften U11 ihr zweiter Podestplatz in einem Einzelbewerb bei ÖMs. Auch damals fiel die Niederlage im Entscheidungssatz denkbar knapp aus. Interessantes kleines Detail am Rande: zwei ihrer damaligen Kontrahentinnen standen auch diesmal mit Pia am Podest.


Im Mix-Doppel war Pia mit dem Salzburger Simon Acimovic auf Position 3 gesetzt. Gemeinsam überstanden sie Achtel- wie Viertelfinale souverän, ehe sie im Halbfinale die Überlegenheit von Molei Fang und Julian Fellinger anerkennen mussten. Diese wurden später auch österreichische Meister in diesem Bewerb. Es blieb als Lohn für die gute Leistung mit Platz 3 ein weiterer Podestplatz für die Langenzersdorferin.

Der programmierte Höhepunkt aus Langenzersdorfer Sicht war der Doppelbewerb Mädchen. Hier war Pia mit ihrer Salzburger Kollegin Julia Dür als Nummer 1 gesetzt.
Im Mädchen-Doppel ging es über zwei Vorrundengruppen ins Halbfinale. Pia und Julia waren nicht nur auf dem Papier ein starkes Team. In der Vorrunde gab man in drei Spielen nur einen Satz ab. Im Halbfinale schaltete man das oberösterreichisch-tirolerische Paar Elena Schinko/Nicola Salzburger in vier Sätzen aus. Und auch im Finale ließen Pia und Julia, bis auf einen verlorenen dritten Durchgang, nichts anbrennen, siegten mit 3 zu 1 und krönten sich zu österreichischen Meisterinnen im U21 Doppel weiblich. Für Pia war es bei insgesamt sechs ÖM-Podestplätzen ihr erster Titel. Blickt man zurück in die Langenzersdorfer Vereinsgeschichte schafften dieses Kunststück lediglich Karoline Mischek und Valerie Tischler in den Individualbewerben Einzel und Doppel, zuletzt 2011 (Mischek U15 Einzel, U13 Doppel).



Vater und Betreuer Markus Geineder, der ob der Spannung mit einigen grauen Haaren mehr und weniger Fingernägel nachhause kam, war ob der großartigen Vorstellung seiner Tochter begeistert: "Pia hat der Saison mit dem Titel und den beiden dritten Plätzen die Krone aufgesetzt. Und das, wo die ATUS 100 Jahre und der Nachwuchsbetrieb 30 Jahre feiert. Ich bin sehr stolz, denn der Druck war enorm hoch. Sie hat diesem Stand gehalten und ihre Leistung abrufen können!"




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