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Vier Langenzersdorfer Titel im WTTV Cup

  • 5. Mai
  • 5 Min. Lesezeit

Am Samstag, 2. Mai 2026 grassierte unter den Wiener Tischtennisspielerinnen und -spielern wieder das Cup-Fieber. Grund war der Finaltag aller acht ausgetragenen

Cup-Bewerbe im Wiener Tischtennisverband. Traditionellerweise pilgerten die 16 für

die Endrunde qualifizierten Mannschaften gemeinsam mit ihren Fans in den Turnsaal

der Neuen Mittelschule in Langenzersdorf. Unsere ATUS sorgte mit 4 TT-Boxen samt Sitzplätzen für 60 Anhänger für das passende Finalambiente.


Davor mussten sich seit September 89 Mannschaften von 19 Vereinen in bis zu 7 Runden die Tickets für die Endspiele an der Tischtennisplatte ausfechten. Das Cup-Referat verzeichnete einen neuen Teilnehmerrekord. 2024/25 waren noch 77 Teams von 16 Vereinen im Einsatz. Erfreulich war dabei die Tatsache, dass die ATUS Langenzersdorf mit insgesamt 18 Mannschaften, 6 von 16 Finalisten und am Ende mit 4 Titeln mit Abstand der erfolgreichste Verein dieser Cup-Saison war!


Traditioneller Weise moderierten die Langenzersdorfer Funktionäre Michael

Holzmann und Fabian Vorstandlechner, die gleichzeitig auch für das Cup-Referat

zuständig sind, die Veranstaltung vor den Augen des WTTV-Cup-Vorsitzenden Peter

Rabatsch. Die Siegerehrung übernahm wie in den Jahren zuvor der ATUS

Langenzersdorf Obmann und „Hausherr“ Markus Geineder. Als SchiedsrichterInnen

fungierten Viktor Zahradnik, Helga Sperka, Gerhard Mandl und Bruno Zdrazil.


Im Damen-Cup gab es vor den Augen des Schiedsrichters Bruno Zdrazil eine

Wiederholung des Vorjahresfinales zwischen den Teams von ATUS Langenzersdorf/1 und TTC OLYMPIC/1. Beide Teams sind in der Bundesliga

engagiert. Heuer konnten sich die Damen von ATUS Langenzersdorf für die Final-

Niederlage im Vorjahr revanchieren. Pia Geineder, Jelena Novak, Susanne Fallmann,

die im Doppel eingesetzt wurde, sowie Non Playing Captain Eva Geineder setzten

sich gegen Katja Polotzek und Lucia Lesayova mit 4 zu 1 durch. Einzig das Doppel

ging an den Titelverteidiger aus Brigittenau. Somit konnte sich die ATUS erstmals in

ihrer 100 jährigen Vereinshistorie den Cup-Sieg im Damenbewerb abholen. Dies war

um so bemerkenswerter, weil Pia und Eva gleichzeitig in 2 Finalis vertreten waren. Mit großem organisatorischen Geschick konnte „Frau“ dieses Problem gut lösen!

Bravo!


Siegerehrung im Damen Cup
Siegerehrung im Damen Cup

Der A-Cup wurde wie letzte Saison auch mit 12 Mannschaften gestartet. Heuer trafen die Vorjahrsfinalisten von der Spielgemeinschaft Sportklub-Flötzersteig in der

Besetzung Laurin Groier, Michael Rothschädl und Nico Sennowitz (Doppel) auf Pia

Geineder und Christian Szongott von der ATUS Langenzersdorf. Das Duell ging

insgesamt drei Mal in einen Entscheidungssatz, am Ende konnte sich das SKFL-Trio

wie bereits im Halbfinale mit einem gesamtscore von 4 zu 1 durchsetzen. Christian

sorgte für den Ehrenpunkt, Pia kam zwei Mal in den fünften Satz, hatte dort jeweils

nach gutem Start das hauchdünne Nachsehen. Somit konnten die Sportklubspieler

vor den Augen ihres Obmannes Peter Raidl den Titel in die Längenfeldgasse

entführen. Doch unser junges Duo kann erhobenen Hauptes und mit Stolz über die

tolle Saison, Cupfinale, 2. Landesliga „gehalten“, Vizemeister in der U19 Liga und

Meister in der VÖB-Liga, die Box verlassen! Viktor Zahradnik fungierte als Spielleiter.


Siegerehrung im A-Cup
Siegerehrung im A-Cup

Im Senioren-Cup B waren diese Saison zehn Mannschaften, drei mehr als im Vorjahr,

gemeldet. Der Lehrersportverein schaffte es nach 2024 und 25 zum dritten Mal

hintereinander das Finale zu erreichen, Mit Werner Gschanes und Michael Egger

traten sie mit einem routinierten Duo an. Auf der anderen Tischseite waren mit Eva

Geineder und Thomas Gstaltner zwei Debütanten im Finale eines WTTV-

Seniorencups zu sehen. Den anwesenden Zuseher und Zuseherinnen und dem

Schiedsrichter Gerhard Mandl wurde ein wirklich spannender Kampf um die Cup-

Trophäe geboten. Nach 2 zu 1 Führung der ATUS, hervorzuheben wäre hier der

Langenzersdorfer Doppelsieg im Nachspiel des Entscheidungssatzes, glich der LSV

durch einen 5 Satzerfolg von Michael Egger gegen Eva Geineder aus. Auch das

entscheidende Spiel ging über 5 Sätze. Hier konnte Thomas Gstaltner Nerven und

Ruhe bewahren und mit einem hauchdünnen Erfolg, 11:8, den erstmaligen

Langenzersdorfer Senioren-Cuptitel fixieren. Die Freude war zu Recht riesengroß!


Siegerehrung im Cup Senioren B
Siegerehrung im Cup Senioren B

Der Offene Cup ist seit nun mehr vier Jahren eine Domäne der Brüder Lukas und

Tobias Koszik. Die Langenzersdorfer gewannen seit 2023 jedes Finale. Heuer wurde Lukas urlaubsbedingt von Matthias Riedler würdig vertreten. Sein glatter 3 zu 0 Sieg in der ersten Partie ebnete den Weg zum Erfolg. Der SC HAKOAH in der Besetzung Gustav Jirka und Yagshimyrat Annamyradov wollten nach einer starken Saison die Cup-Trophäe für den Titel erobern. Das Finale bot dann tolle und lange Ballwechsel bei dem das Spitzenspiel zwischen Gustav Jirka und Tobias Koszik besonders hervorstach. Der in Hochform befindliche Tobi rang die Nummer 1 der Gäste mit 3 zu 2 nieder. Am Ende konnte sich der Favorit aus Langenzersdorf mit 4 zu 1 durchsetzen und den Titel zum vierten Mal hintereinander gewinnen. Ein Novum in der Geschichte des WTTV-Cups und der Langenzersdorfer Vereinsgeschichte! Geleitet wurde das Spiel von Helga Sperka.


Siegerehrung im Cup offen
Siegerehrung im Cup offen

Der B-Cup ging heuer an den NFS, der letzte Saison noch LENZ unterlegen war.

Langenzersdorf/1 musste sich in Runde 4 aus dem Cup gegen LSV/1 hauchdünn 3

zu 4 verabschieden.


Siegerehrung im B-Cup
Siegerehrung im B-Cup

Der C-Cup wurde vom TTK EDEN gewonnen. Erfreulich, dass dabei mit Iris

Baumgartner und Ludwig Kolbert zwei Ex-Langenzersdorfer beteiligt waren. Die

ATUS schied in Runde 3 mit einem knappen 3 zu 4 gegen NFS aus.


Siegerehrung im C-Cup
Siegerehrung im C-Cup

Neun Mannschaften versuchten sich seit September im D-Cup. Nach 5 gespielten

Partien standen die Finalisten fest. Es ist dies die Spielgemeinschaft Sportklub-

Flötzersteig mit Pia Strauss, Adrian Manu und Robert Nöbauer sowie die ATUS

Langenzersdorf mit Eva Geineder, Peter Kiss und Peter Goldschmidt. Viktor

Zahradnik agierte als umsichtiger Schiedsrichter. Das erste Spiel war ein regelrechter TT-Krimi über 5 Sätzen. Robert Nöbauer gewann knapp gegen Eva Geineder, die in ihrem dritten Finale an diesem Tag immer noch frisch und aggressiv an der Platte agierte. Peter Kiss verlor daraufhin sein Einzel nach starkem Start. Peter Goldschmidt und das Doppel Peter & Peter gaben alles, am Ende sollte es für einen Sieg nicht ausreichen. Die Spielgemeinschaft trat somit die Nachfolge von NFS als Cupsieger im D-Bewerb an und konnte nach dem A-Cup die zweite Siegestrophäe am Finaltag einheimsen. Trotzdem kein Grund für das Langenzersdorfer Trio den Kopf hängen zu lassen. Die Finalteilnahme war bereits ein großer Erfolg!


Siegerehrung im D-Cup
Siegerehrung im D-Cup

Der E-Cup wurde mit 14 Mannschaften ausgetragen. Das Finale, das von Bruno

Zdrazil gekonnt geleitet wurde, lautete ATUS Langenzersdorf/3 gegen Naturfreunde

Stadlau/1. Theodor Hauck, Jeschurun Kümmel und Sebastian Müller (LENZ) trafen dabei auf Honglei Chen, Aamir Baig und Rudolf Leithner (NFS). Die beiden ersten

Einzel brachten ein Remis. Theo gewann glatt, Jeschurun verlor knapp in fünf

Sätzen. Das darauf folgende Einzel und Doppel brachte eine komfortable 3 zu 1

Führung für das Langenzersdorfer Trio ein. Sebastian gewann gegen seinen

routinierten Gegner mit 3 zu 1. Theo/Sebastian ließen dem NFS-Doppel beim

Aufeinandertreffen wenig Chancen. Die Naturfreunde gaben nicht auf, verkürzten auf 2 zu 3. Theo musste sich in vier starken Sätzen geschlagen geben. Doch Jeschurun Kümmel, der bereits Finalerfahrung aus den Vorjahren aufwies, konnte mit einem 3 zu 0 den vierten Cupsieg 2026 sicherstellen! Ein großes Bravo an unserer jungen Mannschaft, zu der neben dem Trio heuer auch Bernhard Schrey und Ferdinand Behringer angehörte!


Siegerehrung im E-Cup
Siegerehrung im E-Cup

ATUS Langenzersdorf schreibt mit dem diesjährigen Finaltag Cup-Geschichte. Noch

niemals zuvor konnte ein Verein 4 Cup-Titel in einer Saison gewinnen. Hier setzte

unser Verein anlässlich von 100 Jahren Bestehen ein dickes fettes Ausrufezeichen.

Glückwunsch an all unsere Cup-Finalisten, ein Danke an Cup-Referat, Betreuer und

an die anwesenden Zuseherinnen und Zusehern!

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