ATUS Damen schaffen im Austria Cup den Sprung ins Halbfinale
Der Austria Cup läutete heuer die Mannschaftsmeisterschaften für die ATUS Langenzersdorf ein. Wie im vergangenem Spieljahr gingen jeweils ein Damen- und ein Herrenteam an den Start. Gab es letztes Jahr in Runde 1 ein tolles Doppel-Heimspielspektakel vor knapp 100 Zusehern, mussten unsere Teams heuer auswärts in Salzburg antreten. Zudem wurde der Modus geändert. Es wird in Dreiergruppen angetreten. Die Gruppenersten und Gruppenzweiten bei den Damen sowie der Gruppenerste bei den Herren steigt in die nächste Runde, dem Halbfinale, auf.

Unsere Damen traten mit Pia Geineder und Vero Baramidze aus dem Bundesligateam und Eva Geineder aus der zweiten Mannschaft der Landesliga an. Die etatmäßig vorgesehene Jelena Novak, die dritte Spielerin des Bundesligateams, musste leider absagen. Als Gegnerinnen bauten sich mit UTTC Salzburg, dem Sechsten der 1. Bundesliga oberes Play Off und SU Kufstein 2, dem Dritten der 1. Bundesliga unteres Play Off zwei nominell stärkere Kontrahenten vor den Langenzersdorferinnen auf. Spiel 1 gegen Salzburg begann aus Langenzersdorfer Sicht sensationell. Vero Baramidze gewann gegen Vanessa Tang ebenso glatt mit 3 zu 0 Sätzen, wie ihre Teamkollegin Pia Geineder gegen die starke Sophia Pichler. Eva Geineder trat gegen die deutsche U13 Spielerin Hannah Braun an und hatte die Möglichkeit die Begegnung vorzeitig zu beenden. Nach 0:2 Satzrückstand konnte die Landesligaspielerin die Sätze 3 und 4 für sich entscheiden. Im 5. Satz lief sie immer einem Rückstand nach und musste eine knappe 2:3 Niederlage hinnehmen. Nun war wieder alles offen. „Leider“ muss man aus Langenzersdorfer Sicht sagen. Vero Baramidze konnte mit dem sicheren und druckvollen Spiel von Pichler wenig anfangen und verlor ohne Satzgewinn. Pia Geineder schnappte sich gegen Vanessa Tang Satz 1. Doch dann riss der spielerische Faden der noch 17-jährigen ATUS Spielerin und Tang machte mit einem 3 zu 1 Sieg die Aufholjagd und den Sieg perfekt. Es gab hängende Köpfe bei den Langenzersdorferinnen. Der Sieg war so nah.
Dass die Salzburgerinnen an diesem Tag aber in bestechender Form waren, bewiesen sie in ihrem zweiten Spiel gegen Kufstein. Mit einem 3 zu 0 ließen sie den Tirolerinnen wenig Möglichkeiten. Somit lebte die Chance für Pia, Vero und Eva. Doch das Duell mit Kufstein begann denkbar schlecht. Pia hielt gegen die ukrainische Legionärin Olha Ponko phasenweise gut mit, ein Satzgewinn blieb ihr aber verwehrt. Anders Vero, die gegen die Ungarin Anita Nyitrai überraschend kurzen Prozess machte und mit einem glatten Sieg Pias Niederlage wieder wett machen konnte. Im dritten Spiel gegen die Tirolerin Sophie Schlechter ging Eva Geineder diesmal als Außenseiterin in die Partie. Abermals kam es zu einen TT-Krimi, in dem das Spiel hin und her wogte. Es kam, wie es kommen musste. Abermals sollte ein fünfter Satz für eine Entscheidung sorgen. Wie gegen Braun lief sie in Satz 5 stets einem Rückstand nach. Bei 7:9 konnte Eva mit großartigem Kampfgeist 2 Punkte machen. Danach folgte ein Angriffsfurioso, wie man es selten bei der LENZ-Akteurin zu sehen bekommt. Mit zwei unannehmbaren Angriffsschlägen sorgte sie für einen sensationellen Erfolg und für eine 2 zu 1 Führung für die Hanak-Gemeinde. Vero Baramidze ließ sich diesen „Matchball“ nicht entgehen und konnte die starke Ukrainerin Ponko Dank tollem variantenreichem Angriffspiel, aber auch mit großartigen defensiven Künsten in die Knie zwingen. Der 3 zu 1 Sieg gegen Kufstein wurde wahr. Damit steht unser Trio im Cup-Halbfinaleam 12/13. Dezember. Ein Datum, das man so gar nicht auf dem Terminplan hatte.
Impressionen von den Damen:



Das Burschenteam in der Besetzung Tobias Koszik, Lukas Koszik und Matthias Kral hatten als Landesligaverein ein schwieriges Los erhalten. Sie mussten gegen zwei Bundesligateams ran. In der ersten Begegnung bekam man es mit dem Lokalmatador UTTC Salzburg/2 zu tun. Ein starkes und junges Team gegen das man wenig Chancen hatte. Man musste als 0 zu 3 Verlierer von der Platte gehen. Ein Satzgewinn blieb verwehrt. Ganz anders sah das Spiel gegen den Bundesligaaufsteiger Kirchbichl aus. Tobias Koszik konnte im Spiel 1 sofort auf 1 zu 0 für LENZ stellen. Er gewann ohne Satzverlust. Lukas Koszik durfte sich im Anschluss mit der ungarischen Nummer 1 des Teams, Balint Krebs, messen. Viele Chancen wurden ihm dabei nicht gelassen. Im dritten Spiel zwischen Matthias Kral und Oliver Emeder gab es ein Duell auf Augenhöhe und einen spannenden TT-Krimi. Matthias konnte den Tiroler Verteidiger voll fordern. Leider ging der Entscheidungssatz im Nachspiel hauchdünn verloren. Im Duell zwischen Tobias Koszik und dem Ungar Krebs gab es tolle Ballwechsel, einen sehr starken Langenzersdorfer, der den Legionär an den Rand einer Niederlage brachte. Doch leider ging auch hier der fünfte und letzte Satz an Kirchbichl. Somit schieden die Herren der ATUS Langenzersdorf mit erhobenem Haupt aus. Man hat sich im zweiten Spiel wirklich stark präsentiert und hätte auch bei etwas glücklicherem Spielverlauf gewinnen können.
Impressionen von den Burschen:









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